dies zumindest rede ich mir im Moment jeden Morgen ein, was bleibt mir auch anderes übrig, wenn der Tag irgendwie scheise anfängt und man 12Stunden vor sich hat, heute zum Beispiel habe ich meinen Tag gleich zwei mal begonnen. Das erste Mal morgens um 1Uhr30, aus mir bislang unergründlichen Umständen bin ich zu besagtem Zeitpunkt plötzlich hellwach gewesen mit der Überzeugung es wäre 6Uhr morgens, also Zeit zum aufstehen, ich werfe also einen Blick in den Spiegel und entschließe mich meine Haare zu waschen (isch will ja nit scheise aussehen in der Schule), schnapp mir mein Handtuch und tapse ins Bad. Dort angekommen beschleicht mich ein eigenartiges Gefühl, irgendwas ist heute Morgen anders (is ja auch klar wa bins einfach nicht gewöhnt 4 1/2 Stunden zu früh zu sein, da meckert meine Innereuhr). Naja denk ich mir kann nicht schaden noch mal einen Blick auf die Uhr zu werfen, also tapse ich in die Küche und stelle erleichtert fest, dass ich mich ausnahmsweise noch mal hinlegen kann und nicht in heller Panik einen Nervenzusammenbruch kriegen muss, weil ich mal wieder 4 1/2 Stunden zu spät bin. Das war eine interessante Erfahrung. Im Nachhinnein frage ich mich auch wie ich ernsthaft glauben konnte es wäre 6Uhr, denn um diese Uhrzeit bin ich nie hellwach und meine Wecker haben auch keinen Pieps von sich gegeben und es ist einfach absurd anzunehemen, dass ich wenn ich aufstehen muss auch wach bin, also auf anhieb.
Das war mein ertser Start in den Tag, der nur toll war, weil ich ein wirklich wunderschönes Gefühl erlebt habe, als ich fest stellte ich kann noch weiter schlafen. Aber Teil zwei war, wie in fast jedem Fall, voll blöd. Denn: NATÜRLICH habe ich verschlafen, als ich mein Licht anmachte bin ich auf einem Hefter ausgerutscht und ich kann euch sagen schlaftrunken das Gleichgewicht zu verlieren ist einfach nicht schön und erst Recht nicht, wenn es das erste (bzw. das zweite baer das richtige erste zählt nicht, weil ich weiterschlafen konnte) ist was einem am Morgen passiert. Mal abgesehen von der nun folgenden Hektik, die ich morgens echt nicht schätzte und was schon schlimm genug war will ich noch erwähnen, dass ich langsam aber sicher übelst (und ich meine wirklich ÜBELST) schlechte Laune bekam, sogar das Radio nervte mich. Aber dann hatte ich eine super Idee, ich machte das verflixte Radio einfach aus und eine sehr sehr schone Lobpreis CD an. Eine wirklich gute Entscheidung-DANKE JESUS-, denn plötzlich war alles besser, es konnte aber auch kaum noch schlechter werden. Ich konnte mich entscheiden was ich anziehe, ich habe alles was ich brauchte schnell gefunden (was momentan an ein Wunder grenzt, weil nämlich nicht so ganz zum Aufräumen komme), ich habs noch geschafft zu frühstücken und Tee zu machen , es war wirklich alles viel besser und schöner ich muss es noch mal sagen. DANKE JESUS! Als ich das Haus verließ war das alles wieder ein bisschen nicht mehr so schön denn es waren gemeine -5°, als ich die Treppe zu U-Bahn hinauf wandelte bin ich gestollpert und als ich in der Bahn saß kam die miese Laune wieder. Aber zum Glück kam mir irgendweann die glorreiche Idee meinen MP3 Player zu usen und so wurde es wieder besser DANKE JESUS
Über mich
- Dotterblume
- Also viele Freunde haben mir immer wieder einen kleinen Wörterkatalog zugemutet der mich wohl beschreiben soll hier bitte: unmöglich, durchgeknallt, freakich (hey cooles Wortspiel freak-ich), klattschig (also im Kopf), mattschig (reimt sich so schön), eine Freundin (namens Dalila) meinte öfter mal ich litte an Geschmacksverirrung, aber es sähe trotzdem gut an mir aus (na wenn sie das meint, wirds wohl stimmen)
meine durchgeknallte Clique
Dienstag, 23. Januar 2007
Abonnieren
Kommentare zum Post (Atom)
2 Kommentare:
In dieser Minute
In der Minute, die jetzt ist-
und die du gleich nachher vergisst,
geht ein Kamel auf allen vieren
im gelben Wüstensand spazieren.
Und auf dem Nordpol fällt jetzt Schnee,
und tief im Titicacasee
schwimmt eine lustige Forelle.
Und eine hurtige Gazelle
springt in Ägypten durch den Sand.
Und weiter weg im Abendland
schluckt jetzt ein Knabe Lebertran.
Und auf dem großen Ozean
fährt wohl ein Dampfer durch den Sturm.
In China kriecht ein Regenwurm
zu dieser Zeit zwei Zentimeter.
In Prag hat jemand Ziegenpeter,
und in Amerika ist wer,
der trinkt grad seine Tasse leer,
und in Australien -huhu-
springt aus dem Busch ein Känguruh,
und hoch im Norden irgendwo,
da hustet jetzt ein Eskimo.
In Frankreich aber wächst ein Baum
ein kleines Stück, man sieht es kaum,
und in der großen Mongolei
schleckt eine Katze Hirsebrei.
Und hier bei uns, da bist nun du
und zappelst selber immerzu,
und wenn du das nicht tätest, wär
die Welt jetzt stiller als bisher!
oh wie schön
Kommentar veröffentlichen